Spiritual striving of the youth

About the study groups of the section for the spiritual striving of the youth

At the moment is the young man more endangered in his evolution than ever. My opinion is that the youth was never so disconnected from the social relations as it is nowadays. This became for me a certitude out of the daily image we have deal with. This phenomena and the observation of the own soul witnesses it. Through the influence and the abundance of different entertainment possibilities in our society, which lead us to believe in the satisfaction of our needs and self-realization, the spirit of the youth is about to perish. Coming on the Earth means today and in the future a much bigger obstacle and this is the result of the different excesses in our modern civilization. Being caught up in the network is only a phenomena for the youth but as we become prisoners there, we are blocked to step in the reality. In this way an own, by ones self built reality is created.

Where is the nourishment which can always bring the inner source for development?

This nourishment can only be given by ones self, it doesn’t come from somewhere. Only we can decide with what we want to connect or not, what it influences us or not, by whom we let us inspire and by whom not, who we would like to encounter, what we can support and what not. But it is necessary to realize what is already there, it needs wakefulness. Becoming an adult means also learning to give content and form to ones own life. And by finding the own tasks and grow within what the prevalent zeitgeist offers and generates show the ability to remain young in the own soul. To become old in the right way means to develop the way it is meant in ones will and the way it is asked by the world. Then we will be able in times of starvation to offer nourishment also other people .

In my work for the youth section there are more than 50 people participating regular on the study-groups and struggling for knowledge and development. The questions, ways of working together, contents and aims of each group are very different. The rhythm is also very different – from gatherings every week to three, four times a year for a weekend. What we also have in common is the interest in anthroposophy, as well as the work which goes above ones own study of the spiritual science. When I am asked what we are doing in these regular work-groups, which are the tasks of them, I often answer briefly: we try to understand Rudolf Steiner and want to achieve out of this impulses for our own deeds.

(More information about particular events at paul@innerschooling.com)

German

Aus den Arbeitsgruppen der Sektion für das Geistesstreben der Jugend am Goetheanum

Der junge Mensch ist in der gegenwärtigen Zeit in seiner Entwickelung mehr gefährdet den je. Nie war, meiner Einsicht nach, der heranwachsende Mensch den sozialen Verhältnissen so entbunden. Was mir dieses zur Gewissheit werden lässt, ist das alltägliche Bild welches wir zu schauen bekommen, es zeugt davon ebenso wie die Beobachtung der eigenen Seele. Im Einfluss des Überflusses an Angeboten unserer Gesellschaft, die vieles an Bedürfnisbefriedigung und Selbstverwirklichung vorgaukeln, droht der Geist der Jugend unterzugehen. Auf die Erde kommen bedeutet Heute und in der Zukunft ein immer größeres Erschwernis, dies liegt an verschiedensten Auswüchsen unserer Zivilisationsverhältnisse, ein sich Verfangen in ein Mediennetz in der Jugendzeit ist nur ein Phänomen, dort eingeschlossen verhindert in die Wirklichkeit vorzudringen, eine eigene, vom Menschen gemachte wird geschaffen.

Wo ist Nahrung welche den inneren Quell zur Entfaltung bringen kann?

Diese können wir uns nur selbst geben, sie fällt nicht mehr vom Himmel. Wir sind es selbst die entscheiden können womit wir uns verbinden wollen und womit nicht, was uns beeinflusst was nicht, von wem wir uns inspirieren lassen und von wem nicht, wem wir wie begegnen wollen, was wir unterstützen können was nicht. Aber es erfordert dass wir erkennen was gegeben ist, es benötigt Wachheit. Erwachsen werden bedeutet auch zu erlernen, Inhalt und Form sich selbst zu geben im Leben. Und inwiefern Menschen in die eigenen Aufgaben finden und dem erwachsen, was uns der vorherrschende Zeitgeist alles auf dem Teller anbietet und hervorbringt, zeigt die Fähigkeit im inneren jung zu bleiben, sowie im rechten Sinne älter zu werden, sich zu entwickeln wie es in meinem Willen liegt und von der Welt gefordert wird. Dann werden wir auch begabt anderen Menschen Nahrung zu geben in Zeiten des großen Hungers.

Über fünfzig junge Menschen sind es, in meiner Tätigkeit für die Jugendsektion, die regelmäßig an Arbeitsgruppen teilnehmen und sich um Erkenntnis und Entwicklung bemühen. Die Fragestellungen, Arbeitsweisen, die Inhalte und Ziele der einzelnen Gruppen sind sehr verschiedentlich geartet, vom gemeinsamen Studium wöchentlich bis zu Zusammenkünften drei, vier mal im Jahr für ein Wochenende, ist der Rhythmus ebenso unterschiedlich. Allen gemeinsam ist das Anliegen und Interesse die Anthroposophie, sowie Arbeit die über das eigene Studium der Geisteswissenschaft hinausgeht. Oft antworte ich auf die Frage, was wir an diesen regelmäßigen Treffen und in den Arbeitsgruppen denn so machen, was denn die Aufgabe sei, kurz mit dem Satz: Wir versuchen Rudolf Steiner zu verstehen und wollen daraus Impulse für das eigene schaffen gewinnen.

(Mehr Information zu den einzelnen Veranstaltungen erhaltet ihr unter paul@innerschooling.com)

2017-09-30T20:42:22+00:00